Mittwoch, 12. März 2014
Sonntag, 9. März 2014
high-end VS. low-end: Céline VS. Zara
Is imitation the sincerest form of flattery?
Es ist allseits bekannt, dass sich Zara regelmäßig von großen und beliebten Luxusmarken 'inspirieren' lässt (ein Beispiel dafür findet ihr hier).
Diesen Frühling geht die Copycat-Story aber auf das nächste Level: Nicht einzelne Key-Pieces sind von Céline's SS14 Kollektion inspiriert, sondern viele Teile sind mit kleinen Änderungen fast 1:1 übernommen worden.
Einerseits bin ich der Meinung, dass der Schaden nicht so groß sein kann, wie viele in der Modebranche behaupten. Schließlich hat Zara eine andere Kundschaft als diverse Luxusmarken - kaum jemand, der sich die hochpreisige, luxuriösere Variante leisten kann, wird bei Zara die günstige und qualitativ minderwertigere Version kaufen und damit den Umsatz des Luxuslabels verringern.
Das eigentliche Problem sehe ich eher in der Tatsache, dass eine Form von Kunst (Design, Verarbeitung) - in die vom Designteam des jeweiligen Labels viel Arbeit, Zeit und Leidenschaft fließt - praktisch gestohlen wird. Ein weitere negative Auswirkung ist, dass die Einzigartigkeit des erzeugten Produkts durch zahlreiche Kopien verloren geht. Ich finde außerdem, dass es nicht notwendig ist, Laufstegmode so originalgetreu der breiten Masse zugänglich zu machen, immerhin läuft das Geschäft bei anderen low-end-Labels mit eigenständigen Designs wie zum Beispiel H&M und Mango auch gut.
Wie steht ihr dazu? Ist Imitation wirklich die höchste Form der Schmeichelei oder ist das ständige Kopieren inakzeptabel?
Bei den folgenden Bildern finde ich die Ähnlichkeit besonders markant - hier könnt ihr euch selbst ein Bild machen (links Céline, rechts Zara):
Bildquellen: linke Spalte / rechte Spalte
Donnerstag, 6. März 2014
Danke, Karl!
Bildquelle: http://www.whowhatwear.com/chanel-fw14-improve-your-life-supermarket-collection-trends-2014/slide1
Nachdem sich die großen Modemagazine, aber auch sämtliche Blogs (zurecht!) mit Meldungen über die gigantische Lagerfeld’sche Modenschau für Chanel Fall ’14 überschlagen haben, ist die Supermarché-Kollektion bestimmt auch an euch nicht vorübergegangen. Von der genialen Detailverliebtheit der Kulisse (Tagliatelle Mademoiselle, Laît de Coco) und der Pop-Art inspirierten Kollektion einmal abgesehen, ist mir eines ganz besonders ins Auge gestochen: die Schuhe!
Wieder einmal präsentiert Karl der Große flache Treter - und das bei jedem einzelnen Look. Nike (als momentan wohl beliebteste Sportschuhmarke überhaupt) wird es dem Modepapst danken, denn Lagerfeld war es, der die sportlichen Schuhe via Laufsteg über das Fitnessstudio hinaus alltagstauglich machte. Mit seiner diese Woche in Paris präsentierten Kollektion (in der übrigens auch Kendall Jenner lief) verlängerte er jedoch das modische Haltbarkeitsdatum des saloppen Schuhwerks. Es ist zwar nicht so, als wären Turnschuhe im Supermarkt etwas total Neues, doch nun kann man mit ihnen ganz gemütlich sogar ein modisches Statement setzen.
Für mich ein Grund mehr, in ein weiteres Paar Nikes zu investieren!
style at home: frühlingsgefühle
In der neuen Serie 'Style at Home' dreht sich alles rund um Interior Design: stilvolle Home-Accessoires und Möbel, die mir im Moment besonders gut gefallen stelle ich euch in einer Collage zusammen.
Da sich in letzter Zeit die Sonne mehr und mehr (und länger!) blicken lässt, sind Deko-Accessoires in bunten (Pastell-)Farben angesagt!
1 Gelbe Strohhalme von CherishedBlessings via Etsy, ca. 11 €
2 Vasen im 2er-Set von IKEA, ca. 10 €
3 Kerzenhalter aus Marmor von Menu via Zalando, ca. 44 €
4 Kork-Untersetzer im 3er-Set von via daWanda, 20 €
5 Kissenbezug von H&M, ca. 5 €
6 Salatbesteck von H&M, ca. 8 €
Sonntag, 2. März 2014
SJP for Nordstrom
Vor einigen Monaten habe ich es hier bereits angekündigt: Sarah Jessica Parker's erste eigene Schuhkollektion! Am Freitag war es dann soweit - die Kollektion ging auf der Seite des Luxuskaufhauses Nordstrom online.
Große Auswahl, großer Preis
Neben Schuhen (darunter High Heels und Sandalen) und Clutches sind auch Trenchcoats Bestandteil der Kollektion. Die Preisspanne der Schuhe liegt zwischen 150€ für Flip Flops (!) und 370€ für Booties. Die - auch für Lederschuhe - etwas überteuerten Preise waren zu erwarten.
Sowohl von den Designs als auch farblich gibt es bei der Schuhlinie eine überraschend große Auswahl.
Eher Oma als Oha!
Meine Erwartungshaltung war relativ hoch, denn SJP ist für ihren einzigartigen und wunderbaren Stil auf dem Red Carpet bekannt. Dem entsprechend enttäuscht war ich von den Designs: auf mich wirkt ein großer Teil der Schuhe altmodisch und vor allem nicht besonders einfallsreich - ganz anders als SJP.
Diese Modelle finde ich besonders... interessant.
Zum Glück gibt es jedoch auch einige Designs, die sich deutlich vom Rest der Kollektion abheben. Besonders gut gefällt mir das Modell Fawn (sowohl in Nude als auch in Black!) und - nicht nur des Namens wegen - die rote Version des Modells Anna.
Insgesamt finde ich die Kollektion von SJP wenig berauschend, obwohl sich darunter auch wunderschöne klassisch geschnittene Modelle finden lassen.
Die gesamte Kollektion von SJP for Nordstrom findet ihr hier.
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